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03.03.2011 12:21 Uhr | Aenima | 3031 Aufrufe 1 like 0 flame
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Sharlets Rift-Review: Wird RIFT zum nächsten MMO-Bestseller? Ich sage Ja!


Das kalifornische Entwicklerteam Trion Worlds gehört zu den führenden Anbietern und Entwicklern von digital vernetzten Video-Spielen.

In der Crew sind wahre Veteranen der Branche vertreten, die bereits an der Entwicklung von World of Warcraft, Aion, EverQuest und Warhammer beteiligt waren. Ein guter Grund für Trion Worlds, die vergangenen Erfahrungen mit in das neue Projekt einfließen zu lassen. RIFT - so der Titel des neuen Fantasy-MMORPGs.



Die Welt von Rift: Telara

Die beeindruckende Welt von Telara wird von magischen Rissen anderer Dimensionsebenen bedroht - ein ständiger Kampf um Sicherheit und Überleben. Beste Grafik, ein einzigartiges Klassensystem und eine vollkommen dynamische Welt zeichnen das neue MMO aus. An allen Ecken von RIFT treffen wir auf altbekannte Features aus World of Warcraft, Aion, Warhammer Online, Herr der Ringe Online und Co. Was auf den ersten Blick nur wie ein abgeschauter Einheitsbrei aussieht, ist in Wirklichkeit ein gut durchdachter Schachzug der Entwickler.

Auch idyllische Orte könnt Ihr in Rift entdecken

Arrow  Auch idyllische Orte könnt Ihr in Rift entdecken

Alles nur geklaut?

Sicher! Und das aus gutem Grund. Wie viele MMORPGs der letzten Jahre haben Teile des Interfaces, Klassensystems oder andere Inhalte bekannter MMOs übernommen und weiterentwickelt? Wir kennen jede Menge! Das bewusste "Klauen" der Spielinhalte anderer MMOs wurde von der Spielergemeinschaft eher negativ bewertet. Warum? Oft ließen die Entwickler verlauten, dass sich ihre neuen MMOs den bekannten Spielen schon ein kleines bisschen ähneln. Aber natürlich ist trotzdem alles anders und alles neu - das könne man ja gar nicht miteinander vergleichen. Kaum ein Entwickler steht zu der Tatsache, dass sich die Features der MMOs natürlich überschneiden, wenn nicht sogar vollkommen gleich sein dürfen.

Der große Unterschied zwischen diesen Spielen und RIFT besteht also darin, dass Trion Worlds absolut offensiv und ehrlich mit der Tatsache umgeht, dass in RIFT Unmengen guter Funktionen anderer Spiele übernommen und verbessert wurden. 

Gratulation: Levelaufstieg in Rift

Arrow  Gratulation: Levelaufstieg in Rift

Warum sollte sich ein Entwicklerstudio ein Bein dafür ausreißen, um den Spielern tausend neue Funktionen zu bieten, die sie verwirren, langweilen oder stören? Aufgabe dieser Entwickler ist es doch, uns Spielern ein fantastisches MMO zu designen, in dem wir uns gerne und langfristig aufhalten möchten.

Wir WOLLEN die tollen Funktionen aus den Spielen, die wir gewöhnt sind.
Wir BESTEHEN auf ein Interface, in dem wir uns nach wenigen Minuten Zuhause fühlen. Wir BRAUCHEN ein System, das zwar neu wirkt und auch neu sein darf, aber trotzdem ein vertrautes Gefühl in uns entstehen lässt.

Trion Worlds hat genau das geschafft und geizt nicht damit, die Vorzüge von RIFT herauszustellen - egal wie ähnlich es anderen MMOs ist. Haben nicht immer alle Spieler nach einem Spiel gerufen, dass zwar genauso gut wie unser Platzhirsch World of Warcraft ist, uns aber trotzdem von der drückenden Langeweile erlöst? Genießt es - RIFT ist da.

Wolle Seele kaufen?

Arrow  Wolle Seele kaufen?

Gute und böse Seelen

Wenn bislang der Eindruck entstanden sein sollte, dass ausnahmslos alles in RIFT von anderen Spielen abgekupfert ist, so kann ich diesen Eindruck schnell entkräften. RIFT basiert auf einer vollkommen neuen Welt und einer einzigartigen Geschichte, die mit keinem anderen MMO vergleichbar ist. Entscheidet euch, ob ihr Telara als Wächter oder Skeptiker erkunden wollt. Die von den Göttern angehauchten Wächter werden in RIFT von den Zwergen, Hochelfen und Mathosianern verkörpert. Düster wird es hingegen bei den technisch begeisterten Skeptikern, die sich aus den Völkern der Eth, Kelari und Bahmi zusammensetzen. Ihr könnt euch (genau wie in World of Warcraft) nicht mit der anderen Fraktion verständigen, geschweige denn einer gemeinsamen Gilde oder Gruppe angehören.

Bis zu diesem Punkt ist das Klassensystem absolut bekannt und nachvollziehbar. Die Auswahl der vier verschiedenen Klassen (in RIFT auch Berufungen genannt) ist nicht ganz so simpel, wie in anderen Spielen. Wählt ihr in World of Warcraft einen Schurken, so wisst ihr genau, was euch erwartet: Einen Nahkämpfer, der den Gegner mit zwei Waffen bekämpft.  

Du kommst hier net rein!

Arrow  Du kommst hier net rein!

Er heilt nicht, er verteilt keine Stärkungszauber und er hält auch nicht die Bedrohung der Gegner auf sich (zumindest sollte er das nicht). Ganz so einfach ist es in RIFT nicht. Mit jeder der vier Klassen (Schurke, Magier, Krieger und Kleriker) könnt ihr verschiedene Aufgaben im Spiel übernehmen. Kleriker sind in RIFT nicht ausschließlich nur zum Heilen da und Magier können Fähigkeiten erlernen, um Begleiter an ihre Seite zu rufen oder Freunde zu heilen.

Dieses umfangreiche und faszinierend Klassensystem wirkt auf den ersten Blick sehr komplex und auch verwirrend - einmal durchgeblickt macht es jedoch unheimlich viel Spaß, mit den verschiedenen Möglichkeiten zu experimentieren. Der Vergleich mit World of Warcraft ist hier wieder recht einfach: Ihr habt in RIFT vier Rollen zur Verfügung (Talentverteilungen). Jede Rolle besteht aus drei verschiedenen Seelen (Talentbäume), die ihr aus neun Möglichkeiten frei wählen dürft. So bleibt es euch überlassen, ob ihr als Magier ausschließlich Kampf-Seelen wählen wollt, oder eine Seele dazupackt, durch die ihr auch ein paar Heilfähigkeiten erhaltet. Alles kann und nichts muss! Durch die vier verschiedenen Rollen, die ihr euch im Laufe des Spiels kaufen könnt, habt ihr genug Platz, um mit allen Verteilungen der Seelen zu experimentieren, die euch interessieren.


Dieser Artikel besteht aus mehreren Seiten



1 like DERAX
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DERAX
 

DERAX 02.03.2011 14:42 Uhr

Ich hab Rift noch nicht getestet und hab es bisher auch noch nicht vorgehabt. Nach Sharlets Artikel könnte sich dies ändern, da ich nun doch etwas neugieriger geworden bin. Wenn ich allerdings Aras Artikel lese bechleicht mich das Gefühl, den Text eines Fanboys vom Dreck mit 3 Buchstaben lesen zu müssen. Sorry, aber so liest es sich nunmal. WoW is der Klassenprimus und hat jahrelange Erfahrung und Feedback was die Leute wollen/erwarten. Wenn man da den Vergleich von Worgen und Goblin Startgebieten zum Rift Anfangsgebiet zieht, muss man nur noch den Kopf schütteln. Da hat Sharlet schon recht. Wenns zu kompliziert und verschachtelt wird, man nicht durchblickt und gefrustet off geht, entsteht auch kein Spielspaß. Die Leute wollen sich mit Altbewährtem vertraut fühlen, was aber doch auch wieder den Reiz des Neuen hat.
Mein Fazit aus beiden Texten: Sharlet top, Aras Flop. Rift teste ich vllt....vllt auch nicht....aber wenn, dann nicht weils mir vertraut vorkommen könnte, sondern weil das Rift-System sehr interessant klingt und sich verändernde Gebiete in einem Spiel bestimmt ihren eigenen Reiz haben.
Gruß Derax

 
Boba
 

staff Boba 02.03.2011 15:04 Uhr

Finde den Vergleich vom Gobiln/Worgen-Startgebiet zu einem neuen MMO, das sich WoW zum Vorbild nimmt eigentlich recht passend. Denn das ist es, was ein aktuelles Spiel in Sachen Questdesign jetzt leisten muss... Das Questdesign aus WoW Beginnertagen reicht da einfach nicht mehr.

 
fiz
 

fiz 02.03.2011 17:24 Uhr

Ich habe die Rift-Beta gespielt (zumindest einen Teil) und ich fühl mich in WoW einfach wohler. Die Welt passt zusammen, die Quests sind schlüssig und ziemlich abwechslungsreich. mir gehts ähnlich wie Ara, ich finde die Welt passt einfach nicht zusammen. Die Models der Charakter sind fast photorealistisch, die Welt springt zwischen Comic-Zeichnung und Photorealismus in wilder Mischung. Die quests waren superöde. Kill dies, kill jenes, sammel dies (und kille dafür jenes) usw.
Klar, das Interface ist freier konfigurierbar als WoW, aber Addons liegen bestimmt in weiter Ferne und bis man da auf nen ähnlich komfortablen Stand kommt wie WoW wird noch viel Wasser den Bach runterfliessen. Alles vorausgesetzt, Rift schafft es überhaupt ne festere Stellung zu bekommen, was ich irgendwie auch zu bezweifeln mag, wenn der Endcontent ähnlich flach ist, wie der Start vermuten läßt.
Das Problem ist, daß WoW nen Standard definiert, der über Jahre gewachsen ist. Wenn man jetzt nen neues Game vorstellt, wird man logischerweise daran gemessen. Die Latte is aber sehr hoch.

Die "völlig neue Story", von der Sharlet spricht, interessiert mich wenig, wenn ich sie nicht fühlen kann, sondern nur offgame (oder in Questtexten) nachlesen muss. Die Mechanik insgesamt ist iwe beide sagen quasi identisch mit WoW.

Da stell ich mir halt die Frage, WARUM, sollte ich von WoW zu diesem Spiel wechseln? Um dieselben Startbugs, Ungereimtheiten und missbalancings wie in WoW am Anfang zu erleben?

Sind wir doch mal ehrlich. Mit ihren 5000 Skillmöglichkeiten ham die sich ein Ei gelegt, das die NIEMALS ordentlich balanced bekommen. Ich wette, daß sich für jede der 4 Grundklassen maximal 2-3 Skillungen etablieren, die es wert sind gespielt zu werden, weil alles andere so unterirdisch schlecht sein wird, daß es nur Anfänger und Enthusiasten skillen werden. Klar ist es erst mal spannend und hört sich toll an, aber was bringt mir ein Magier, der son bischen Damage macht und ein bischen heilen kann? Was soll ich mit nem Schurken, der halb tankt und beim ersten Boss dann doch wieder umfällt? Oder es kommen am Schluss solche Waberklassen bei raus, die alles können. Dann ist die Frage nur, wofür habe ich verschiedene Klassen - nur um ein anderes Model für meinen Char zu haben?

Naja, wurst. Die Spieler werden entscheiden, ob es ein Erfolg wird oder nicht - ich glaubs nicht. 2 Jahre rumkrüppeln, dann Free2play und schliesslich eingemottet. Denn wie unsere Wirtschaftsbosse so sind, wenn sie merken, daß das Teil nicht instant 5Mio% ROI (return on invest) bringt, dann wird es abgesägt und fertig. Das "an sich gute" Konzept hat keine Chance sich zu entwickeln.

 

Guest: Casp 04.03.2011 16:02 Uhr

Ich muss leider sagen, dass der Artikel sehr stark aus schwarz-weißer Perspektive geschrieben wurde. Natürlich ist das Questdesign sehr simpel, was mich allerdings nicht weiter stört, im Gegenteil, gerade die ach so abwechslungsreichen Quests in Cataclysm, in denen man sich verwandelt / in einer Maschine sitzt / o.ä. mehr gestört als gefreut.

Außerdem beschränkst du dich leider auf sehr wenige Punkte wie Grafik, Questdesign und Seelensystem, vergisst dabei aber vieles andere. Meiner Meinung nach besitzt RIFT sehr viel TIefe, ein gut überlegtes Achievement-System, zahllose Artefakte und je ein lustiges Rätsel in jedem Gebiet und und und. Und hättest du die Talentbäume etwas genauer angeschaut, hättest du sicherlich auch festgestellt, dass sich gerade am Anfang die Wurzeln zwar ähneln, die Bäume jedoch allesamt sehr unterschiedlich sind.

Auch PvP und Instanzen konnten bislang sehr überzeugen, du hast dir beides scheinbar nichtmal angeschaut.

Schade.

 

Guest: Casp 04.03.2011 16:03 Uhr

Verdammt, unter den falschen Artikel geschrieben-.-
Entschuldigung, Löschen bitte!

 

Guest: Motte 08.03.2011 13:11 Uhr

In deinem Artikel hast Du dich leider fast gar nicht mit den Skills der Klassen befasst und beschreibst diese auch noch falsch. Die Kombination Warlock/Necromant macht durchaus Sinn und es gibt auch keine identischen Fähigkeiten!
Nekromant Pestblitz - ein Bolt, der weniger Schaden macht als Leerenblitz und den Gegner mit "Ruf des Todes" belegt. Was wiederum die Nekor-Pets benötigen.
Hexenmeister Leerenblitz - Mehr Schaden als Pestblitz und geskillt eine schnellere Casttime.
Nerkomant Nekrose - Instant Dot ohne Lifeleech, welcher von den pets zum Taunten/Detaunten/AE Dmg benötigt wird.
Hexenmeister Dunkle Berührung - Dot mit Casttime und geskilltem Lifeleech

Von den Fähigkeiten ergänzt zwar der Nekromant nicht unbedingt den Hexenmeister. Aber der Hexenmeister den Nekromanten. Der Nekromant ist auf viel Ladung angewiesen, der Hexenmeister Skill Magieaffinität und Gelegenheit sind ein Must-have, dazu die vielen anderen schadenshebenden Fähigkeiten des Hexenmeisters.

 

Guest: Wolfi 08.03.2011 14:11 Uhr

Es gibt Sachen die gut sind bei dem Spiel, aber im Großen und Ganzen muss ich dem Thread von Ara zustimmen. Die Meinung von Ashnbash kann ich nicht nachvollziehen, da der Text von Ara schlichtweg den Punkt trifft. Alle 5 Minuten geht irgendwo ein Rift auf, auch wenn im Umkreis kein einziger Mitspieler ist. Man muss wissen, dass die Mobs eine schnellere Bewegungsgeschwindigkeit besitzen als der Spieler selbst und somit wegrennen unmöglich ist, die hauen dich stückenweise runter Viele Leveln sich solo innerhalb von 4-5 Tagen auf lvl 50, da stören die Rifts eigentlich nur. Stures questen geht schneller und das merkt man sehr schnell. . Die Spieler haben nur ihre eigenen Quests im Blick, was ich selbst mehrfach erlebt hab. Nachfragen nach Hilfe für Quests oder einfach mal einen Inirun machen blieben erfolglos und das find ich bei einem ONLINESPIEL sehr schade, da durch das Questdesign das Soloquesten gefördert wird.

Hat man zb eine Quest, bei der man 10 Items aus Mobloot besorgen soll, dann muss man beim Soloquesten auch nur 10 Mobs erledigen. Ist man in einer Gruppe von 2 Leuten, dann muss man 20 umhauen, da jeder Mob nur ein Item besitzt. --> soloquesten geht schneller!

Ich hab in anderen Spielen mehrere Quests gesehen, wo man das Gruppenspiel beim Questen mehr als begünstigt hat, weil man diverse Quests in diversen Events nur als Gruppe schaffen konnte und ohne die auch nicht weitergekommen ist... Dies ist hier durchweg fast nicht nötig, wie gesagt, solo bis level 50 in 5 Tagen. Instanzen der niedrigeren Level muss man nicht machen, da durch dieses extreme Aufsteigen binnen weniger Stunden, die Items eh nicht nötig sind, da man sie maximal einen Tag lang tragen kann.

 
artic48
 

artic48 28.07.2011 16:38 Uhr

Hallo ich kenne diesen Guide von WOW. Habe aufgehört mit WOW!! Warum und wieso: Weil die Spieler zu unfreundlich geworden sind und sich die meisten für die reinsten Überflieger halten. Und die meisten vergessen haben das sie auch mal klein angefangen haben. Es wird kein Meister geboren sondern er wird es nur durch Übung und Erfahrung sammeln!! Weil alles zu überbewertet wird, kaum etwas ohne Addons geht.

Sorry das musste zu erstmal loswerden. Ich habe vor rund einem Monat mit Rift angefangen. Und ich finde RIFTwesentlich freundlicher und besser gemacht als WOW. Und was ich schon gar nicht mag: Ist der Vergleich zwischen WOW und RIFT!!

Nur weil Blizzard eine erfolgreiche Firma von MMORPGs ist heißt es noch lange nicht das es nicht auch andere gute Spiele gibt dieser Art!!

Ich bin hier gelandet weil ich etwas gesucht hat. Ich hoffe sehr das sich die junge anrangierte Skarlett sich genau so gut für RIFT einsetzt wie für WOW! grins Nein ganz im ernst die Beiträge von dir sind gut !! Setzt eure Kraft und Zeit doch bitte mehr für RIFT ein! WOW ist doch schon genug bekannt, dafür gibt es genug Foren und Seiten mit Hinweisen und Tipps! Ich wünsche mir sehr das es auch für Rift mal soviele Tipps und Hilfe Seiten gibt. Das die Karten Systeme und Rufe Guides usw. noch mehr ausgearbeitet werden!!

 
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