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Overwatch

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Wird Overwatch die Shooter-Welt revolutionieren? Wir sagen euch mehr zu Blizzards FPS.



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18.05.2011 09:35 Uhr | Sharlet | 10478 Aufrufe 0 like 1 flame
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Frag Sharlet (11) doch mal, wie stark Frauen in World of Warcraft wirklich sind


Heute, meine Lieben Herren, wird sich gerächt. Ich werde euch nicht nur erzählen, wie wir Frauen WIRKLICH ticken, sondern auch noch einen Schritt weitergehen und euch einen Einblick geben, wie wir euch Männer in World of Warcraft am liebsten manipulieren. Holt eure Taschentücher raus und passt auf, dass niemand hinsieht.



Starke Frauen in World of Warcraft können auf Knopfdruck nicht nur weinen oder lachen, sondern auch sehr geschickt manipulieren.

Arrow  Starke Frauen in World of Warcraft können auf Knopfdruck nicht nur weinen oder lachen, sondern auch sehr geschickt manipulieren.

Achtung: Frei herumlaufende Satire gesichtet. Solltet ihr sie gesehen haben, dann grüßt sie nett und lasst sie weiterlaufen. Danke.

Dank unseres Informanten Günni sind wir auf interessante Pläne Blizzards gestoßen, die ein verändertes World of Warcraft beschreiben (zum Bericht von Ara), in denen besonders wir Frauen unterstützt werden sollen. Ich habe dieses Konzept sehr aufmerksam durchgearbeitet und möchte an dieser Stelle anmerken, dass LILA das neue ROSA ist, und mein Kollege (weil er nur die Auflagenzahlen im Kopf hatte) ganz vergessen hat zu erwähnen, dass auch „Schminken" ganz dringend zu einem Hauptberuf in World of Warcraft werden sollte.

Heute, meine Lieben Herren, wird sich gerächt. Ich werde euch nicht nur erzählen, wie wir Frauen WIRKLICH ticken, sondern auch noch einen Schritt weitergehen und euch einen Einblick geben, wie wir euch Männer in World of Warcraft am liebsten manipulieren. Holt eure Taschentücher raus und passt auf, dass niemand hinsieht.

Rosafarbenes Glücksbärchi abzugeben

Dank der äußerst repräsentativen Umfrage in der Cosmopolitan konnte Blizzard feststellen, dass 98 Prozent ihrer Kunden weiblich und zwei Prozent bi- oder homosexuell sind. Wir Frauen finden das ja schade. Dass es nur zwei Prozent sind. Wir hätten gerne mehr von den Männern in World of Warcraft, die uns die Items aus Nächstenliebe überlassen und eine anständige Streit-Runde mit uns aufs Parkett legen, um anschließend ein schönes Glas Weiswein oder (wie könnte es anders sein) Cosmopolitan zu trinken.

Dabei die neusten Klatschgespräche über den Raid-Leiter und seine Stellvertreterin, die im Teamspeak sowieso immer ganz schrecklich quietscht. Alles wäre perfekt. Und rosa. Ich meine lila - das ist nämlich das neue Rosa für erwachsene Frauen. Die mögen auch kein Pummeluff, Glücksbärchi, Rainbow Dash aus My Little Pony oder Hello Kitty. Das gehört zu Aras Fantasien, in denen wir Frauen uns nackt im Badezimmer stehend mit einer Freundin rosa Nagellack auf die Zehen schmieren und dabei in der neusten Hallo Kitty-Ausgabe blättern. Stop. Gibt es so was überhaupt? Egal - und wenn dann machen wir das in Unterwäsche und mit lila Nagellack. So!

Warum spielen Frauen eigentlich World of Warcraft?

Laut meinem Kollegen Ara können wir Damen keinen Schaden austeilen, nicht vernünftig von links nach rechts laufen und uns auch nicht vollkommen auf den Raid-Boss konzentrieren, ohne dabei sich selbst oder andere Spieler mit Quatschen, lautem Denken, Zwischenfragen, End-Fragen, Vorher-Fragen oder Flüstern abzulenken. Hinter dem PC (aus dem dieses zu laute Denken immer ertönt) sitzt in den meisten Fällen keine Frau, die die Antwort auf die Frage NICHT kennt und WIRKLICH EURE Hilfe benötigt, liebe Männer, Raid-Leiter, Bedürftige.

Wir Frauen sind höchst sensible Wesen, die einfach wissen, wann ein Mann unsere Aufmerksamkeit benötigt. Läuft im Schlachtzug alles aalglatt, dann sind die Spieler zufrieden - sie haben ihre Items und der Boss liegt im Dreck. Aber der Raid-Leiter? Das arme, kleine, männliche Geschöpf steht da, ganz allein ... und niemand wollte etwas von ihm wissen. Keiner brauchte ihn. Alle wussten Bescheid. NIEMAND hat seine Anweisungen nötig gehabt oder nochmal die Taktik bei ihm angefragt. Er war doch so gut vorbereitet, er hätte sie doch ALLE anweisen können.

Die Ego-Streichlerin

Und dann kommt sie: die strahlende Retterin des Raid-Leiters. Eine Frau! Sie wirft sich in seine Arme (bitte nicht bildlich nehmen, sonst haben die Mädels demnächst Probleme sich vor ihren Raid-Leitern zu schützen) und stellt die Frage, die er so dringend hören will: „Duhuu, Jens ... wie war das nochmal mit dem Boss? Ich muss dort vorne entlanglaufen, wenn der den Zauber macht, oder? *klimper, klimper*. Steh ich hier richtig? Ja? Kommst du kurz her und zeigst es mir. Kunstpause. Bitte."

Das Lächeln kehrt zurück auf das Gesicht des Raid-Leiters und der Abend ist gerettet. Er konnte der unwissenden Frau im Raid „mal wieder" helfen. Ständig hat sie keine Ahnung, was sie zu tun hat - immer fragt sie ihn. Das ist schon anstrengend. Und auch ein bisschen nervig. Aber er ist ja ein Gentleman und tut das sehr gerne. Aber eben nur für sie. Frau ist glücklich, ihre Aufgabe bezüglich der Männerwelt „mal wieder" erfüllt zu haben. Ein bisschen gespielte Naivität und die richtigen Fragen und jedes Männerego ist glatt gebügelt und hoch zufrieden. Dann klappt's mit den Items sogar ganz ohne /catfight-Befehl im Spiel, den Ara so faszinierend ausgearbeitet hat.

Tausche Catfight gegen Schnurren

Dass wir sehr sensibel sind, hatte ich ja schon erwähnt. Das äußert sich jedoch nicht nur in unkontrolliertem Geheule (glaubt ihr wirklich wir machen das unkontrolliert?), sondern auch in Menschenkenntnis. Vorzugsweise Männerkenntnis. Weil wir bereits in der Steinzeit kapiert haben, dass schnippische oder vorwurfsvolle Antworten (/catfight Phase 1) nichts bringen und auch das eingeschnappte Verlassen eines Raids (/catfight Phase 2) bei Männern sehr wirkungslos ist, haben wir uns schon längst neue Methoden überlegt, um an unser Ziel zu gelangen.

Die neue Aktion (die uns Frauen eigentlich eh im Blut liegt, durch den Befehl aber noch etwas automatisiert und beschleunigt wird, um uns mit weiteren zwischenmenschlichen Manipulationen zu befassen) lautet /schnurren.

Mit „Schnurren" ist in World of Warcraft die allgemeine Manipulation eines Mannes gemeint, die jede Frau täglich maximal 120 Mal im Spiel anwenden darf. Sollte sie über diesen Wert kommen, gibt es natürlich passende Cheats, aber in der Regel ist 120 Mal Schnurren vollkommen ausreichend, um die Weltherrschaft für diesen Tag an uns zu reißen. Sollten wir in eine verzwickte, brenzlige oder einfach nervige Situation kommen, in der uns ein Mann im Weg steht (das kann zum Beispiel bei der Itemvergabe oder Diskussion im Gildenchannel sein), dann ist „Schnurren" die einzig wahre Fähigkeit, die jede Frau auf Cooldown halten sollte. Das Gute dabei: Für Männer ist dieser Befehl nicht klar erkennbar: Er tarnt sich des Öfteren, um von seiner eigentlichen Handlung abzulenken.

  • Phase 1: Auf jede Nachricht des Raid-Leiters wird ein zufällig gewähltes Kompliment gegeben. Dabei werden in dieser Phase besonders die Fähigkeiten im Spiel und das zwischenmenschliche Wohlbefinden angesprochen, um dem männlichen Gegenüber ein gutes Gefühl zu geben.
  • Phase 2: Die Hilfsbedürftigkeit der Frau wird während des Gesprächs in den Vordergrund gestellt, um beim Mann das Helfersyndrom zu wecken, welches uns Frauen ermöglicht, die Handlungen des Mannes für die nächste Stunde zu steuern.
  • Phase 3: Das eigene Anliegen darf erst in dieser Phase an den Mann gebracht werden - dabei ist Vorsicht angesagt. Achtet auf eure Intelligenz, versteckt sie gut und holt die Naivität aus der Schublade. Stellt viele Fragen. Gebt viele Komplimente. Sagt oft und herzzerreißend Bitte und Danke und verwendet überdurchschnittlich viele Smileys und Aktionen, die mit einem Sternchen untermauert sind. Sollte euer männliches Gegenüber Zweifel an eurer Anfrage haben, dann lenkt vom Thema ab, stellt ein paar interessierte Fragen zu Fußball, Autos und Lebensmittel und versucht es in 15 Minuten nochmal, sobald euer Gegenüber den gesamten Gesprächsverlauf vergessen hat.


Sollte es mit „Schnurren" bei einigen Männern in eurer Umgebung nicht funktionieren, dann sind sie entweder „vom anderen Ufer", mit euch verwandt oder haben euren Plan durchschaut. Wobei Letzteres äußerst unwahrscheinlich und nur dann möglich ist, wenn er einen Tipp von außerhalb erhalten hat.

PS: Die Texte basieren natürlich nicht auf eigenen Erfahrungen der Autorin und auch das Bild stellt in keinster Weise die Autorin des Textes auf einem Motorrad dar. /Satire Ende



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Gast: 01.01.1970 01:00 Uhr

 
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