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21.10.2011 06:44 Uhr | Sharlet | 8207 Aufrufe 0 like 1 flame
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Ein Sprung durch die Zeit – MMOs in der Entwicklung


Tera, Titan, Runes of Magic, Rift, Guild Wars 2, Star Wars: The Old Republic, World of Warcraft …. die Reihe der aktuellen MMOs auf dem Markt ist lang, doch was steckt tatsächlich hinter all diesen Namen? Wir haben uns heute die großen MMOs, die kleinen MMOs, die diskutierten MMOs und die fast vergessenen oder erst angekündigten MMOs angeschaut und für euch Zahlen, Daten, Fakten, Spekulationen und Entwicklungen zusammengefasst. / Maria Melhorn



Der absolute Platzhirsch in Sachen MMOs: World of Warcraft

Arrow  Der absolute Platzhirsch in Sachen MMOs: World of Warcraft

World of Warcraft

Jeder kennt sie, jeder hat eine Meinung darüber und ein riesengroßer Teil der Genre-Fans haben es bereits gespielt: World of Warcraft (kurz: WoW), der Platzhirsch in Sachen aktueller MMOs. Ende diesen Jahres hat das Spiel bereits sieben Jahre auf dem Buckel und hält sich noch immer mit stolzen 11,5 Millionen Abonnenten weltweit, die monatlich circa zwölf Euro an Blizzard Entertainment blechen. Unfassbare Zahlen, wenn man World of Warcraft mit den weiteren MMOs der heutigen Zeit vergleicht, die mit weitaus weniger Spielern klarkommen müssen. Es ist kein wirklicher Konkurrent in Sicht - Jahr um Jahr bringt ein Publisher nach dem anderen ein neues MMO auf den Markt, World of Warcraft teilweise äußerst ähnlich oder aber komplett anders - WoW hält sich und die Konkurrenten beißen sich die Zähne aus. Dabei sind so viele Ideen und Umsetzungen überhaupt nicht ansatzweise schlecht, ganz im Gegenteil - in vielen MMOs stecken unheimlich viele Dinge, die sich die Spieler von World of Warcraft ebenfalls wünschen würden. Aber dafür das geliebte MMO verlassen, welches einen bereits sieben Jahre lang begleitet? Welches von Erweiterung zu Erweiterung zwar immer weiter angewachsen ist, sich in seinen Grundbausteinen aber nicht wirklich verändert hat. Menschen sind Gewohnheitstiere - Gamer erst recht. World of Warcraft musste dieses Jahr bereits einen verhältnismäßig großen Verlust einstecken, da die Zahlen im Vergleich zu den anderen Erweiterungen eher ernüchternd ausgesehen haben. Zwar ist das aktuelle Addon Cataclysm vor allem für Spieler der Klassik-Zeit wundervoll durch die Umgestaltung der gesamten alten Welt, doch gerissen hat es das leider trotzdem nicht. Jammern auf hohem Niveau, denn wir sprechen hier noch immer von über elf Millionen Spielern weltweit...

Wie sieht die Zukunft aus?

Diese Frage stellen sich Journalisten, Entwickler und Spieler gleichermaßen, denn niemand kann voraussagen, wann die Geschichte um World of Warcraft ein Ende haben wird. Kontinent um Kontinent wird an die aktuelle Welt rangebastelt und teilweise in der Story hinzugefügt. Zwar erkennen die Spieler Gebiete, Bosse und andere Gegebenheiten aus der Warcraft-Story und den dazugehörigen Büchern, doch trotzdem bleibt Blizzard sehr flexibel, um möglichst viel Stoff für ein neues Addon aus dem Spiel herauszuholen. Die klugen Köpfe hinter World of Warcraft basteln mit Sicherheit bereits an der neuen Erweiterung, die nach Cataclysm erscheinen wird und möglicherweise schon dieses Wochenende auf der BlizzCon in Kalifornien angekündigt wird. Doch wie lange hält sich der WoW-Wahn? Wird irgendwann doch ein MMO auf der Bildfläche erscheinen und World of Warcraft vollkommen den Hahn abdrehen? Die Spieler bekehren - und noch viel wichtiger - auch halten? Das hauseigene MMO-Projekt Titan soll laut Blizzard kein direkter Konkurrent zu World of Warcraft werden, doch trotzdem sprechen die Macher davon, dass Titan WoW tatsächlich ablösen könnte. Experten vermuten übrigens, dass World of Warcraft noch zwei bis drei Erweiterungen erhalten wird und anschließend entweder wirklich von Titan abgelöst wird, oder aber Stück für Stück runterfahren wird - sprich: keine neuen Addons und kein Gegensteuern für den Rückgang der Zahlen. Ob zwei, drei oder fünf Erweiterungen - World of Warcraft hat die MMO-Szene geprägt und ist zwar nicht als erstes Spiel dieses Genres an den Start gegangen, jedoch mit Abstand das zahlenmäßig erfolgreichste dieser Art geworden. Welche MMOs außerdem für die Spieler präsent sind, waren und möglicherweise sein werden, erfahrt ihr im weiteren Verlauf des Artikels.

 



Ende des Jahres erscheint Star Wars: The Old Republic - ein echter Lichtblick vor allem für Fans des Star-Wars-Universums.

Arrow  Ende des Jahres erscheint Star Wars: The Old Republic - ein echter Lichtblick vor allem für Fans des Star-Wars-Universums.

Star Wars Galaxies und Star Wars: The Old Republic

Star Wars Galaxies (kurz: SWG oder Galaxies) und Star Wars: The Old Republic (kurz: SWTOR) gehören zu den MMOs, die im Universum der Star-Wars-Saga von George Lucas angesiedelt sind. Galaxies wurde von Sony Online Entertainment in Zusammenarbeit mit LucasArts bereits im Jahr 2003 auf den Markt gebracht und über eine Million Mal verkauft - leider fielen die Spielerzahlen nach 2004 von circa 300.000 immer weiter ab. Zahlreiche Erweiterungen (teilweise per Box, nur online oder vollständig im Spiel implementiert) folgten seit 2003, doch neue Zahlen wurden seither nicht mehr veröffentlicht. Star Wars Galaxies siedelt sich wie viele MMOs im Bereich: „Hat Fans, hält sich, das war's" an, welches zwar objektiv betrachtet viele Spieler besitzt, doch mit äußerst hoher Wahrscheinlichkeit keinen weiteren Zuwachs erleben wird. Das mussten auch Sony Online Entertainment und LucasArts einsehen und gaben im Sommer 2011 bekannt, dass die Server von SWG am 15. Dezember 2011 abgeschaltet werden.

Ein Lichtblick: The Old Republic

Im Jahr 2008 kündigten LucasArts / Electronic Arts ein neues MMO des Star-Wars-Universums an, welches am 22.12.2011 an den Start gehen soll. Die geschlossene Beta-Phase läuft bereits und vor allem Genre-Fans stehen in den Startlöchern und können es kaum erwarten. Doch wo siedelt sich SWTOR an, nachdem Galaxies eher in die Flop-Kategorie einzuordnen ist und der Vormarsch von World of Warcraft noch immer kein Ende nimmt? Auch hier dürfen wir nur spekulieren, da die Zahlen natürlich erst nach der Veröffentlichung entstehen, doch wir können sicher sein, dass Star Wars: The Old Republic viele Spieler bewegen wird und viele weitere Spieler von World of Warcraft und anderen MMOs wegziehen wird. Wir sind uns sicher, dass mit SWTOR ein tolles MMO den Weg auf den Markt gefunden hat und eine feste Rolle im Genre einnimmt. Leider können wir davon ausgehen, dass SWTOR nicht mit einem großen Knall ein anderes MMO vom Markt drängen wird - dafür ist allein die Star-Wars-Galaxie ein zu spezielles Thema, welches besonders die klassischen Fantasy-Fans weniger anspricht. Trotzdem: SWTOR ist ein großer Lichtblick und wird für viel Wirbel im Star-Wars-Universum sorgen. Wir sind auf die Zahlen nach der Veröffentlichung gespannt und auf alles, was BioWare noch aus ihrem Entwickler-Stübchen zaubern wird.



Ende 2011 oder Anfang 2012 erscheint Guild Wars 2 - ein großer Hoffnungsschimmer, wenn es um ein wenig Konkurrenz zum Fantasy-MMO World of Warcraft geht

Arrow  Ende 2011 oder Anfang 2012 erscheint Guild Wars 2 - ein großer Hoffnungsschimmer, wenn es um ein wenig Konkurrenz zum Fantasy-MMO World of Warcraft geht

Guild Wars

Nachdem der erste Teil von Guild Wars 2005 von ArenaNet entwickelt und von NCsoft veröffentlicht wurde, gaben sich die Macher hinter diesem Fantasy-MMO viel Mühe, um möglichst bald einen Nachfolger an den Start zu bringen. Guild Wars zählte früher nicht in die klassische MMO-Kategorie, sondern betitelte sich selbst als Competitive Online Roleplaying Game (kurz: CORPG). Mit dem zweiten Teil, der im Frühjahr 2007 von ArenaNet angekündigt wurde und wahrscheinlich Ende 2011/Anfang 2012 auf den Markt kommen soll, gehen NCsoft und ArenaNet klare Schritte in Richtung World of Warcraft. Kampfansage. Hier komme ich. Und was sie dort bringen beziehungsweise bereits gezeigt und vorgestellt haben, das kann sich sehenlassen. Sowohl für alteingesessene Guild-Wars-Fans, als auch für schwer zu überzeugende Liebhaber von World of Warcraft.

Anders als WoW wird Guild Wars 2 (und auch bereis Guild Wars 1) keine monatlichen Gebühren von den Spielern verlangen, sondern sich über den Verkauf des Spiels und einen internen Online-Shop finanzieren. Dieses Free-to-Play-Modell ist in der MMO-Szene bereits weit verbreitet. Teilweise kann es zu einem großen Erfolg führen (beispielweise Herr der Ringe Online, die nach der Umstellung von Abo auf Free-to-Play einen großen Zuwachs an Spielern erhalten haben). Bereits der erste Teil wurde 2005 über sieben Millionen Mal verkauft - für Guild Wars 2 sind weitaus größere Zahlen geplant. Auch hier liegt die Vermutung Nahe, dass Guild Wars 2 World of Warcraft nicht vom Thron stoßen wird (wir erinnern uns: 11,5 Millionen Abonnenten), dennoch eine beachtliche Zahl der Fans in das neue Spiel ziehen wird. Dann müssen sich ArenaNet und NCsoft ranhalten, um ihre neugewonnen Fans zu halten, wenn auch für World of Warcraft eine neue Erweiterung angekündigt wird, beziehungsweise noch weitere MMOs auf den Markt drängen. In Sachen Guild Wars 2 sind wir guter Dinge - ähnlich wie Star Wars: The Old Republic wird es definitiv eine große Reihe an Fans begeistern und mit ordentlichen Zahlen glänzen dürfen.



Rift sollte World of Warcraft ordentlich einheizen, hat es nach der Veröffentlichung trotzdem nicht geschafft, obwohl die Zahlen monatelang sehr steil nach oben gingen.

Arrow  Rift sollte World of Warcraft ordentlich einheizen, hat es nach der Veröffentlichung trotzdem nicht geschafft, obwohl die Zahlen monatelang sehr steil nach oben gingen.

Herr der Ringe Online, Rift, Runes of Magic...

Die oben genannten MMOs (und alle anderen kleineren MMOs wie Age of Conan, Aion und viele weitere) lassen sich verhältnismäßig einfach in eine Kategorie einordnen, auch wenn sie sich in ihrer Handlung und in ihrem Äußeren stark unterscheiden mögen. Geht es in einem MMO um Mittelerde und schnuffige Hobbits, öffnen sich im anderen MMO riesige Schatten-Risse oder lassen sich zwei (beziehungsweise neu: drei) Klassen gleichzeitig leveln. Klingt kompliziert, gehört aber jeweils zum ganz eigenen Spielprinzip dazu, welches Fans der MMOs lieben gelernt haben. Trotzdem lässt es sich nicht verleugnen, dass sich Rift, Herr der Ringe Online (kurz: HDRO) und Co. zu den MMOs zählen lassen, die zwar ihre Fans haben und auch immer behalten werden (hier ist es kuschelig, hier bleibe ich), doch einen riesigen Zuwachs wird es nicht geben.

Herr der Ringe Online steuerte dem Zahlenverlust damit entgegen, dass das MMORPG von Abo-Modell auf Free-to-Play umstieg und somit einen großen Zuwachs verzeichnen konnte. Weitere Addons werden von Zeit zu Zeit veröffentlicht und verkaufen sich laut den firmeneigenen Zahlen auch gut, doch mehr ist es nicht.

In Sachen Runes of Magic geben sich die Entwickler ebenfalls sehr viel Mühe und scheuen keinerlei Werbemaßnahmen, um ihr aktuelles Hauptspiel weiter an den (MMO-)Mann zu bringen. Wohingegen HDRO mit einer äußerst liebevollen und detaillierten Gestaltung der Welt aufwarten kann, hat Runes of Magic eher in Sachen Content die Nase vorn, wenn es darum geht, möglichst viele Inhalte auf den Markt zu bringen, die den Spieler lange beschäftigen.

Rift ist ein interessantes Projekt, welches von vielen Experten zum neuen Konkurrenten von World of Warcraft abgestempelt wurde, noch bevor das MMO auf den Markt kam. Trion Worlds war bis dato ein verhältnismäßig unbekannter Entwickler und demnach überraschte es umso mehr, dass Rift tatsächlich sehr viel Wirbel bekam und noch Monate später mit World of Warcraft verglichen wurde. Dieses Szenario haben die Entwickler jedoch bewusst und sehr geschickt selbst eingefädelt, in dem sie immer wieder selbstbewusst dafür eingestanden sind, dass Rift dem aktuellen MMO-Hit natürlich sehr ähnlich ist, dennoch mit einem Hauch eigener Innovation die Spieler begeistern wird, die in World of Warcraft nur noch Langeweile sehen. Das Prinzip war gut und die Umsetzung hielt auch mehrere Monate, in denen die Zahlen anstiegen, doch leider fiel Rift wieder ab und verlor viele „Ausprobierer" an andere und vor allem ältere MMOs. Trion Worlds ist noch immer sehr bemüht stets neue Inhalte nachzuliefern, doch die erste Top-Chance ist vertan. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Rift, Herr der Ringe Online, Runes of Magic und all die anderen kleinen MMOs (man möge mir diesen Ausdruck verzeihen) noch irgendwann einen riesigen Aufschwung erhalten... das ist niemals ausgeschlossen, doch objektiv betrachtet können wir leider nicht davon ausgehen. Es sei denn, jemand macht irgendwelche sehr sehr bösen Dinge mit World of Warcraft. Abwarten.



Die bereits veröffentlichten MMOs geben weiterhin ihr Bestes und bringen in regelmäßigen Abständen neue Erweiterungen auf den Markt: so auch Herr der Ringe Online.

Arrow  Die bereits veröffentlichten MMOs geben weiterhin ihr Bestes und bringen in regelmäßigen Abständen neue Erweiterungen auf den Markt: so auch Herr der Ringe Online.

Das war's? Nix in Aussicht?

Natürlich gibt es noch viele Spiele, die wir auf dem Radar haben und von denen wir sehr gespannt sind, wie es bei der Spielergemeinschaft ankommen wird. Doch neben Guild Wars 2 und Star Wars: The Old Republic handelt es sich leider wieder nur um relativ kleine Sterne am MMO-Himmel. Zumindest NOCH, denn über das MMO-Projekt Titan hat Blizzard bislang noch fast nichts verraten, nur dass es selbst World of Warcraft in den Schatten stellen könnte, das aber nicht direkt tun soll. Sehr vage und spannend ausgedrückt. Über Titan können wir also nur spekulieren und selbst das ist schon schwierig.

Die bereits angekündigten MMOs neben Guild Wars 2 und SWTOR wurden teilweise auf der Gamescom 2011 sehr ausführlich vorgestellt (Beispiel: Tera von Frogster oder Wildstar von NCsoft). Leider können wir nicht behaupten, dass es uns vom Hocker gerissen hätte. Klar, es ist spannend zu sehen, dass Frogster neben Runes of Magic erneut ein Fantasy-MMO ins Rennen schicken möchte - dieses Mal jedoch mit festem Abo-Modell. Was Wildstar auf dem Markt verloren hat.... das können wir noch nicht einschätzen, da das Spiel neben Guild Wars 2 (gleicher Entwickler/Publisher) eher blass aussieht. Trotzdem muss das nichts bedeuten, denn selbst im gleichen Entwickler-Haus ist es möglich, zwei gut funktionierende MMOs am Start zu haben - warum auch nicht? Welche weiteren MMOs den Spielern in den nächsten Jahren vor die Nase gesetzt werden bleibt abzuwarten.

Die nächsten ein bis zwei Jahre dürften jedoch bereits verplant sein und wir sind gespannt, wie sich die Zahlen bezüglich SWTOR, Guild Wars 2, aber auch den weiteren MMOs Rift, Tera und Co. entwickeln werden und was aus dem Platzhirschen World of Warcraft wird, wenn Titan es auf den Markt geschafft hat.



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Gast: 01.01.1970 01:00 Uhr

 
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